Wozu brauchts Pänz?

Ausgangssituation

Es findet ein starker Wandel von Familie statt: der Familienbegriff weitet sich, der Elternbegriff wandelt sich; Erziehung wird immer mehr und früher in professionelle Hände ausgelagert, es gibt hohe Erwartungen an Bildungssysteme und Kinder, Debatten, inwieweit die frühe Lösung aus der Eltern-Kind Beziehung die Psyche des Kindes belastet und sogar massiv beeinträchtigt; Kindheit wird heute anders wahrgenommen und oft wird sie durch ein Bedürfnis nach Vorsorge und Sicherheit geprägt.


Die Sorgen der Eltern ernst zu nehmen und ihnen Orientierung zu geben und Stärkung ist das Bestreben des Dekanates.
Hierbei kann das Dekanat auf den Schulterschluss mit anderen Institutionen und Initiativen zurückgreifen, die dieses Anliegen teilen:

„Pänz“ möchte

a. …ermutigen, Ehe und Familie als Berufung zu leben
und ermutigen zu einer Erziehung, die
- die einem christlichem Menschenbild erwächst,
- die dem Kind viel zutraut, vertraut und Freiheit lässt, sich zu entfalten (gegen einen Trend der Verzweckung aller Lebensbereiche),
- die die Eltern stärkt, ihrem eigenen Gefühl zu trauen und den Bedürfnissen des Kindes mit Feingefühl und Liebe nachzukommen.

b. …ermutigen, eine christliche Lebensart zu leben,
das ist ein (konsum-) kritischer, schöpfungsfreundlicher und gelassener Lebenstil: das betrifft den Einkauf, die Erziehung, aber auch die Sicht auf Lebensthemen wie Tod und Leben, Behinderung und Krankheit, Glück, Fülle, Gemeinschaft… Dies geschieht sachlich fundiert.

c. …dabei den Schulterschluss im Netzwerk üben
und auf das fulminante Fachwissen von 28 katholischen Kindertageseinrichtungen im Kreis Ahrweiler und der vielen anderen Partner zurückgreifen und dadurch Kräfte, Ideen und Fachkompetenz bündeln und für die Familienpastoral im Dekanat aufbauen, ausbauen und vernetzen!

d. …im liebevollen Blick auf die Welt
in einem einladenden und wertschätzenden Stil, erstmal unterstellend, dass alle Eltern auf ihre Art dem Kind das Beste angedeihen lassen wollen.